Natürliche Zeckenprophylaxe

Aktualisiert: Mai 26


In unseren Breitengraden ist die Zeckenaktivität grundsätzlich das ganze Jahr durch möglich, jedoch zeigen sie im Frühling und Herbst die grösste Aktivität. Vom März bis November ist das Risiko von einer Zecke gestochen zu werden um einiges höher als während den kälteren Monaten.

Die in der Schweiz am meisten Vorkommende Zecken und für Hunde am gefährlichsten ist der gemeine Holzbock, die Auwaldzecke und die braune Hundezecke. Je nach Zeckenart können verschiedene Krankheiten wie Borreliose, das FSME-Virus oder andere Krankheiten wie Anaplasmose, Babesiose, Ehrlichiose, Rickettsiose, oder Hepatozonoose auf den Hund übertragen werden.


Zeckenimpfung für Hunde?


Die am häufigsten vorkommende Infektion ist die Borreliose. 5-30% der Zecken in der Schweiz sind damit infiziert. Das FSME-Virus kann auch auf den Hund übertragen werden, ist jedoch seltener der Fall. Für Hunde gibt es zwar die Möglichkeit gegen Borreliose zu impfen, jedoch ist die Impfung fragwürdig. Die meisten Hunde die mit Borreliose infizierten Zecken gebissen werden, entwickeln Antikörper ohne jemals zu erkranken. Dagegen stehen häufige Berichte über die Nebenwirkungen des Impfstoffes, die auftretenden Symptome ähneln einer Borreliose.


Wie der Hund am besten gegen Zeckenbisse geschützt wird, ist natürlich abhängig davon wie Zeckenanfällig der einzelne Hund und die Region ist, wie auch der Gesundheitszustand des Hundes. In manchen Fällen kann ein Zeckenmittel auf chemischer Basis in Form von Spot-ons, Halsbänder, oder Tabletten sinnvoll sein, wobei hier dies Auswahl gut zu bedenken ist um die toxische Belastung und mögliche Nebenwirkungen möglichst gering zu halten. Eine gleichzeitige Gabe von einem Leberschutzpräparat kann unterstützend wirken sowie eine Entgiftung nach der Zeckenperiode.


Alternativ können Zeckenbisse auf natürlichere Weise vorgebeugt werden. Nachfolgend einige mögliche Varianten:


Zur inneren Anwendung


B-Vitamine, insbesondere in Form von Bierhefe, soll das Geruchsmillieu des Hundes so verändern, das es für Zecken nicht mehr attraktiv ist. Mittelgrosse Hunde erhalten hiervon ca. 1-3 Stunden vor dem Spaziergang ca. 4g. Wobei Vitamin B grundsätzlich unbedenklich ist, kann die Hohe Menge an Bierhefe Blähungen verursachen.


Zitrosenkraut ist eine traditionelle Heilpflanze und wirkt antiviral und antibakteriell. Sie soll bei einer Anwendung von mehreren Tagen den Zeckenbefall reduzieren. Da diese Pflanze bei längerer Gabe für die Leber belastend sein kann, soll Zitrosenkraut nur kurweise angewendet werden.


Knoblauch kann innerlich oder äusserlich angewendet werden. Die Hautausdünstung soll den Hund für Zecken unattraktiv machen. Knoblauch wirkt ausserdem antioxidativ, antisetpisch, entgiftend, blutreinigend, und verdauungsregulierend. Hohe Dosen (>0.3g pro kg Körpergewicht pro Tag) können jedoch toxisch wirken und sollen vermieden werden. Katzen sollen kein Knoblauch bekommen.



Zur äusserlichen Anwendung


Effektive Mikroorganismen entstehen durch Fermentation von Pflanzenmaterial (>80 verschiedener Mikroorganismen). Dieses helfen das Milieugleichgewicht leicht saurer bis neutraler Milieus aufrecht zu erhalten. Durch ihre Stoffwechselaktivität und Resonanzschwingungen wird das umgebene Milieu (z.B. die Haut) harmonisiert. EM fördert die Hautgesundheit und soll für Parasiten abschreckend sein. Ein Beispiel hierfür wäre der EM Vet Insektenspray.


Diverse Ätherische Öle wie zum Beispiel Zeder, Rosengeranien, Neem, Nelken, Zitronella, Pfefferminze oder Lavendel haben eine repellierende Wirkung gegen Zecken.

Das Öl sollte nie direkt auf die Haut aufgetragen werden, sondern wenige Tropen in Wasser oder Öl gemischt werden. Vorsicht geboten ist bei sehr empfindlichen Hunden, da diese Öle sehr geruchsintensiv sind. Ebenfalls können die Öle die Schleimhaut reizen. Bei Allergiker, Epileptiker, und jungen Welpen sollten keine Ätherischen Öle angewendet werden. Schwarzkümmelöl gehört enthält ebenso ätherische Öle, ist jedoch unbedenklicher bei der Anwendung.


Natives Kokosöl enthält einen hohen Laurinsäuregehalt, welcher repellierend auf Zecken wirkt. Das Kokosöl sollte vor dem Spaziergang an von Zecken bevorzugten stellen wie z.B. unter den Achseln, Bauch, Halsbereich, eingerieben werden und wirkt ca. zwei Stunden. Da Öl sollte nicht auf bakteriell entzündete Haut aufgetragen werden und auch nicht wenn das Öl die Hunde zum anhaltenden Lecken veranlasst.



Physikalische und energetische Mittel


Bernsteinketten wirken einerseits indem die ungeschliffenen Bernsteinen ein elektrisches Feld aufbauen, welches die Parasiten vertreibt. Andererseits enthält der Bernstein ein ätherisches Öl, welches ebenfalls Zecken fernhält. Der Wirkungseintritt kann jedoch mehrere Wochen dauern.


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Die EM-Pipes Halsketten enthalten effektive, positive Mikroorganismen, die in einer aufwändigen Herstellung in die Pipes eingebrannt werden. Diese positiven Mikroorganismen beeinflussen das Hautbild deines Hundes positiv und helfen die natürliche Abwehrfunktion der Haut zu unterstützen. Halsbänder mit EM-Keramik sollen ähnliche harmonisierende und Parasiten abwehrende Wirkung besitzen wie lebende EM. Es ist jedoch erforderlich das Halsband 7/24 zu tragen.



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Um einen effektiveren Schutz zu erreichen ist es ratsam mehrere natürliche Zeckenprophylaxen zu kombinieren. So kann beispielsweise Bernsteinkette oder ein EM Halsband mit dem Einreiben von Kokosöl und der regelmässigen Gabe von Knoblauch kombiniert werden. Im Weiteren ist es wichtig, den Hund nach dem Spaziergang auf mögliche Zeckenbisse zu prüfen und diese so schnell wie möglich zu entfernen. Ist eine Zecke infiziert, so beginnt die Übertragung des Krankheitserregers im Normalfall erst nach mehreren Stunden.






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