Gekochtes Futter als Alternative zu BARF?

Aktualisiert: 23. Aug 2020


Es kann vorkommen, dass Hunde oder Katzen aufgrund von akuten oder chronischen Krankheiten nicht gebarft werden sollen oder dass sie Rohfutter aus einem anderen Grund nicht vertragen. In diesem Fall ist die erstbeste Alternative das Futter zu kochen um es verträglicher zu machen. Gekochtes Futter kann ausserdem während mäkeligen Phasen oder während der Umstellung auf BARF als erster Schritt dienlich sein, da es vom Tier normalerweise besser akzeptiert wird.


Stellt man von BARF auf gekochtes Futter sind jedoch Anpassungen im Futterplan nötig. Die Verdaulichkeit bzw. Verwertbarkeit vom gekochten Futter nimmt zwar nur minimal ab, jedoch entstehen durch das Kochen Nährstoffverluste. Dies gilt beispielsweise für hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin B und C, welche zum Futter ergänzt werden müssen und bei Katzen muss zusätzlich die Taurinsupplementierung erhöht werden.


Im Weiteren ist zu beachten, dass die rohen fleischigen Knochen nicht gekocht werden dürfen, da diese ansonsten porös werden und splittern was lebensgefährlich ist. Deshalb ist der Knochenanteil mit Knochenmehl zu ersetzen um den Kalzium- und Phosphorbedarf abzudecken.


Obwohl kochen eine gute Alternative darstellt, sollten trotzdem so wenig Zutaten wie möglich gekocht werden und diese so kurz wie möglich. Das Kochwasser sollte zudem stets mit gefüttert werden um die Nährstoffe welche beim Kochen ins Kochwasser übergehen nicht zu verlieren.


Angebote zur Futterplanerstellung- oder Überprüfung für erkrankte oder gesunde Hund und Katzen, egal ob roh oder gekocht, finden Sie hier:


>>zur BARF Ernährungsberatung Hunde


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